„Fischbachtal will Zäune ziehen“

„Fischbachtal will Zäune ziehen“

Darmstädter Echo 5.8.2020

Dort wo Kinder innerorts in Löschteiche fallen können und andere Baumaßnahmen nicht möglich sind, sind Zäunen notwendig. Manches Wehr an den Bächen ist da eine echte Gefahrenquelle.

Aber an einem See mitten im Wald, einen Zaun zu errichten, 500 m Luftlinie vom nächsten Haus entfernt im Wald, was soll das? Hier wird der Kleinkrieg der Gemeinde gegen ihre eigene Jugend, die im See baden will, fortgeführt. Um nichts anderes geht es da. Der letzte Mensch, der in Fischbachtal ertrunken ist, kam in einem ordentlichen Freibad zu Tode.

1oo% Ablehnung.

„Kein Geld für’n Kindergarten – aber 21.000 Euro für Zäune, so ist die Politik in Fischbachtal.“

sagt Kai, ein bekannter Fischbachtaler.
  • Ich kann Sorgen der Jugend gut verstehen: kommt jetzt nach den toleranten Alten die Verbiete- und Verbote-Generation?
  • Zäune, Regeln und Verbote sind nur da zu tolerieren, wo sie eindeutig richtig und wichtig sind.
  • Jeder zweite Bergweg in den Alpen kommt an einem Abgrund vorbei – keiner kommt hier auf die Idee den mit einem Zaun abzusperren.
  • Brandenburg wirbt mit 3000 Badeseen, wieso will Fischbachtal den einen, den es hat killen?
  • Die Freiheit ist ein wichtiges Gut!
    • Die Corona-Regeln sind dabei nicht zu diskutieren und eindeutig zu befolgen, das ist was völlig anderes.